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Mai 16

Adrian McKinty – Todestag

Review of: Todestag
Autor:
Adrian McKinty
Price:
TB: 9,99 €

Reviewed by:
Rating:
3
On 16. Mai 2014
Last modified:16. Mai 2014

Summary:

Spannung: 2 von 5,
Handlung: 2 von 5,
Humor: 1 von 5,
Charaktere: 3 von 5,
Gewalt: 3 von 5

Adrian McKinty - Todestag

Adrian McKinty – Todestag

„Todestag“ ist der dritte Teil der so genannten „Dead-Trilogie“ von Adrian McKinty.

 

Zum Buch:

Auf Michael Forsythe ist ein Kopfgeld ausgesetzt, weil er vor 12 Jahren den Mafiaboss Darkey White erschossen hat. Dessen damalige Verlobte und heutige Chefin des Clans bietet Michael einen Deal an: Er findet ihre in Belfast entführte Tochter und wird damit ein freier Mann.

 

Der letzte Teil der Trilogie führt die Hauptfigur wieder in seine Heimatstadt Belfast. Vieles hat sich hier verändert. Keine Straßenkriege mehr, dafür ein nicht gekannter Wohlstand. Aber auch die Figur des Michael scheint reifer, erwachsener gewordener zu sein. Er wirkt nicht mehr allzu altklug und sein Mundwerk hängt nicht ganz so lose. Damit wirkt die Figur aber leider nicht mehr so interessant wie in den Büchern davor.

Auch beim Plot wurde offenbar reduziert. Nicht, dass die Vorgänger durch ausgeklügelte Plots geglänzt hätten, aber dieser Teil beschreibt nur einen Menschen, der ein paar Stunden Zeit hat, eine Person zu finden. Nicht gerade neu oder originell. Auch das mit Spannung erwartete Ende erscheint dröge und wird den durch zwei Teile geschürten Erwartungen kaum gerecht.

Was den dritten Teil gerade noch so rettet, ist das Talent McKinty’s spannend und vor allem temporeich zu schreiben. Mit diesem Talent könnte er wahrscheinlich auch eine Geschichte über ein Schneckenrennen zum Pageturner machen. So kann man sich beim Lesen auf reichlich Action freuen und fragt besser nicht, wie jemand so viele Anschläge auf sein Leben überlebt.

Für sich alleine genommen ein etwas fades, sehr actionlastiges Buch. Auch in der Trilogie ist es nicht der stärkste Teil. Hat man aber die anderen beiden Teile gelesen ist der dritte natürlich Pflicht. Und insgesamt gesehen ist die Trilogie auf jeden Fall empfehlenswert.

 

Zusammengefasst:

Der dritte Teil bietet noch mehr Tempo und Action als seine zwei Vorgänger. Er hat dafür aber etwas an Charakter verloren.

 

Aus der Redaktion: 

Ähnlicher Autor: Josh Bazell

Ähnliches Buch: Die Kiez-Trilogie – Frank Göhre

Interessanter Fakt: Mit dem Buch „Ein letzter Job“ gibt es ein Spinn-Off der Dead-Trilogie.

Spannung: 2 von 5, Handlung: 2 von 5, Humor: 1 von 5, Charaktere: 3 von 5, Gewalt: 3 von 5

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